Die auf einem Hügel an der Südseite von Mannsdorf stehende katholische Filialkirche St. Andreas prägt mit ihrem ungewöhnlich hohen Turm das Panorama des kleinen Bauerndorfes. Der Saalbau mit eingezogenem Chor, abgewalmtem Satteldach, Flankenturm mit Zwiebelhaube und Putzgliederungen ist ein im Kern mittelalterlicher, im 17. Jahrhundert umgebauter und im 19. Jahrhundert verlängerter Bau. 1974 fegte ein nachkonziliarer Bildersturm durch die Kirche, dem die neugotische Altarausstattung mit Ausnahme der Nothelfer-Gruppe von Josef Kopp von 1875 zum Opfer fiel.
| Denkmalnummer | D-3-75-196-36 Denkmalatlas ↗ |
|---|---|
| Lage | Bezirk Oberpfalz | Landkreis Regensburg | Markt Schierling |
| Adresse |
Mannsdorf Mannsdorf 25 |
| Datierung | 13. Jh. / 17.-19. Jh. |
| Funktion | Dorfkirche, Saalkirche |
| Denkmalart | Baudenkmal |
| Zugänglichkeit | Öffentlich |