Die von einer Friedhofsmauer umgebene Filialkirche St. Margareta steht imposant am nordöstlichen Dorfrand Taimerings. Der Saalbau mit eingezogenem Chor wurde zwischen 1884 und 1890 nach Plänen des Münchner Oberbaurats Karl von Leimbach im neuromanischen Stil erbaut. Er ersetzte einen zu klein gewordenen mittelalterlichen Vorgängerbau, von dem nur noch der im Kern spätromanische Flankenturm aus der Zeit um 1600 erhalten geblieben ist. Die klare Struktur des Gebäudes, zusammengesetzt aus Langhaus, Chor, Apsis, Sakristei und dem nördlichen Turm, verleiht diesem einen dominanten Charakter. Die Innenausstattung von Domvikar Georg Dengler aus dem 19. Jahrhundert wurde 1964 größtenteils zerstört. Erhalten blieben Schreinfiguren der Seitenaltäre und die Figur der Kirchenpatronin, der heiligen Magdalena. Das Gotteshaus ist von ortsbildprägender Wirkung und als Werk von Leimbachs ein typischer Vertreter der sakralen Baukultur des späten 19. Jahrhunderts.
| Denkmalnummer | D-3-75-191-14 Denkmalatlas ↗ |
|---|---|
| Lage | Bezirk Oberpfalz | Landkreis Regensburg | Gemeinde Riekofen |
| Adresse |
Taimering Bachstraße 4 |
| Datierung | 1884 |
| Funktion | Kirche |
| Denkmalart | Baudenkmal |
| Zugänglichkeit | Öffentlich |