Das Gutshaus steht auf der Westseite eines langestreckten, südlich der Donau und nordwestlich von Pfatter gelegenen Anwesens in Alleinlage, dem im 19. und 20. Jahrhundert weitere Gebäude zuwuchsen. Eine erste Umbaumaßnahme des zweigeschossigen Walmdachbaus ist bereits für das Jahr 1563 belegt. Damals wurde das aus Holz bestehende und „völlig verfaulte“ Obergeschoss in Massivbauweise erneuert. Ein zweiter größerer Umbau des Bauernhauses erfolgte 1609 mit erneutem Abbruch, Erneuerung und Erhöhung des Obergeschosses unter Wiederverwendung des vorhandenen Dachstuhls. Das seit dem frühen 13. Jahrhundert bekannte Gut Seppenhausen war lange im Besitz von Regensburger Bürgern und gehörte von 1552 bis 1803 der Reichsstadt Regensburg, weswegen es dort auch vier Grenzsteine aus Kalkstein mit dem Regensburger Wappen wohl aus dem 17./18. Jahrhundert gibt. Das Gut befindet sich seit 1811 in unterbrochener Folge im Besitz einer Familie.
| Denkmalnummer | D-3-75-183-27 Denkmalatlas ↗ |
|---|---|
| Lage | Bezirk Oberpfalz | Landkreis Regensburg | Gemeinde Pfatter |
| Adresse |
Seppenhausen Seppenhausen 2 |
| Datierung | 1563 / 1609 |
| Funktion | Gutshof, Gutshaus |
| Denkmalart | Baudenkmal |
| Zugänglichkeit | Nicht öffentlich |