Der Johannishof liegt rund 2,7 Kilometer Luftlinie südwestlich des Ortskerns von Pfatter und ca. 650 Meter südlich der Bundesstraße 8, deren Bedeutung als Handelsroute bis in die Römerzeit zurückreicht. Das Gut geht auf eine Gründung Mitte des 12. Jahrhunderts zurück, die 1174 dem Kloster St. Emmeram in Regensburg übergeben wurde. Von der damals errichteten Kapelle sind nach dem Abbruch 1884 nur noch die Grundmauern bekannt. Das ehemalige Gutshaus, ein zweigeschossiger und giebelständiger Schopfwalmdachbau mit segmentbogigen Fenstern, entstand im 15. Jahrhundert und wurde 1621 auf seine heutige Größe erweitert. Der stattliche Stadel auf der Südseite des Anwesens, eine verbretterte Ständerkonstruktion mit Satteldach und einstiger Holzschindeldeckung, entstand 1848.
| Denkmalnummer | D-3-75-183-24 Denkmalatlas ↗ |
|---|---|
| Lage | Bezirk Oberpfalz | Landkreis Regensburg | Gemeinde Pfatter |
| Adresse |
Johannishof St. Johann 2 |
| Datierung | 15. / 17. Jh. |
| Funktion | Bauernhaus, Gutshof |
| Denkmalart | Baudenkmal |
| Zugänglichkeit | Nicht öffentlich |