Kath. Pfarrkirche St. Wolfgang

Matting

Die katholische Pfarrkirche St. Wolfgang in Matting steht im westlichen Teil des Altortes nur wenige Meter vom Südufer der Donau auf einer kleinen Geländeerhöhung. Eine im Kern spätmittelalterliche und im 19. Jahrhundert nach Norden erweiterte Friedhofmauer umgibt Kirche, Friedhof und Leichenhaus in der Südostecke des Kirchhofs. Die Mauer war auch ein wichtiger Hochwasserschutz, da das Donauufer früher direkt an der Kirche verlief. Das Gotteshaus wurde als romanische Chorturmkirche im 12./13 Jahrhundert errichtet, das Langhaus wurde 1740 neu gebaut. Bis 1810 gehörte Sie zur der St. Emmeramer Klosterpfarrei St. Rupert. Durch die Förderung des Kloster St. Emmeram ist die Ausstattung des 18. Jahrhunderts ganz vorzüglich. So schuf der Prüfeninger Bildhauer Joachim Anton Pfeffer 1772 bis 1778 den Rokoko-Hochaltar, für den Matthias Schiffer das Altarbild malte. Vom Prüfeninger Klosterbildhauer Franz Anton Neu stammen neben der Kanzel und Figuren die Seitenaltäre um 1741, mit Gemälden des in Prüfening ansässigen Johann Gebhard. Selten sind in einer Dorfkirche diese führenden Künstler der Region so vereinigt! 

Denkmalnummer D-3-75-180-11
Denkmalatlas ↗
Lage Bezirk Oberpfalz | Landkreis Regensburg | Gemeinde Pentling
Adresse
Matting
Fährenweg 2
Datierung 12. / 18. Jh.
Funktion Kirche
Denkmalart Baudenkmal
Zugänglichkeit Öffentlich