Kath. Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt

Hohengebraching

Die auf einem Hügel im Ortszentrum von Hohengebraching gelegene Kath. Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt, ein Saalbau mit Halbwalm- und Walmdach, Flankenturm mit Zwiebelhaube und Putzgliederungen, steht auf dem höchsten Punkt des südlichen Landkreises Regensburg. Die erstmals im 11. Jahrhundert erwähnte Kirche gehörte schon früh zum Regensburger Kloster St. Emmeram. Der mittelalterliche Bau wurde 1783 bis 1785 erneuert und von Matthias Schiffer ausgestattet. Die drei 1785 entstandenen Altäre werden dem führenden Regensburger Bildhauer Simon Sorg zugeschrieben und bezeichnen auf sehenswerte Weise dem Übergang vom Rokoko zum Klassizismus. Der Regensburger Architekt Heinrich Hauberrisser errichtete 1910 bis 1912 einen neuen Chor und einen neuen Turm und schuf damit einen das Umland weithin prägenden und unverwechselbaren neubarocken Kirchenbau, der 1928 innen vollendet wurde. Guntram Lautenbacher schuf 1938 das Kuppelgemälde der Aufnahme Mariens in den Himmel. Die Kirche erlebt im 19. und 20. Jahrhundert etliche Restaurierungen und Veränderungen, die sich in der Ausstattung eindrucksvoll spiegeln.

Denkmalnummer D-3-75-180-7
Denkmalatlas ↗
Lage Bezirk Oberpfalz | Landkreis Regensburg | Gemeinde Pentling
Adresse
Hohengebraching
Kirchplatz 2
Datierung 1910-1912
Funktion Pfarrkirche, Saalkirche
Denkmalart Baudenkmal
Zugänglichkeit Öffentlich
Erbauer Heinrich Hauberrisser (Architekt)