Die Maxstraße setzt sich im Südwesten des Marktes nach dem sog. Hennaplatztl als Prüllstraße nach Norden fort und folgt in ihrem Verlauf dem Fuß des Burgbergs. Nach der ersten Biegung steht auf der rechten Seite das langgestreckte sog. Schoberhaus. Es handelt sich um einen zweigeschossigen und traufständigen Satteldachbau. Südlich befindet sich das Wohnhaus (Nr. 12) und nördlich anschließend das ehemalige Wohnstallhaus (Nr. 14, 14a), das wohl noch aus dem 16. Jahrhundert stammt. Hinter dessen breiter, rundbogiger Toreinfahrt verbirgt sich eine weiträumige, kreuzgratgewölbte Halle. Das Schoberhaus vereinigte die beiden Funktionen „Wohnen“ und „Stall“ unter einem Dach, wobei sich im Erdgeschoss der Viehstall sowie die Fuhr-, Geräte- und Vorratsräume befanden und das Obergeschoss Wohnzwecken diente. Das Baudenkmal dokumentiert damit anschaulich die bäuerliche Wohn- und Arbeitswelt früherer Jahrhunderte. Die Prüllstraße gehört zum alten Teil des Marktes Donaustauf. Auch heute befindet sich hier noch eine Anzahl landwirtschaftlicher Betriebe.
| Denkmalnummer | D-3-75-130-24 Denkmalatlas ↗ |
|---|---|
| Lage | Bezirk Oberpfalz | Landkreis Regensburg | Markt Donaustauf |
| Adresse |
Donaustauf Prüllstraße 12;Prüllstraße 14;Prüllstraße 14a |
| Datierung | 16. Jh. |
| Funktion | Wohnhaus |
| Denkmalart | Baudenkmal |
| Zugänglichkeit | Nicht öffentlich |