Die Hausmadonna befindet sich in einer Figurennische an der Westfassade des Gebäudes Maxstraße 5 in Donaustauf. Es handelt sich um das Werk eines spätgotischen Meisters aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Man fand die Statue 1880 in den Trümmern des Hauses, das wie die meisten anderen Gebäude in der Maxstraße dem verheerenden Marktbrand zum Opfer gefallen war. Maria und der Jesusknabe haben fein herausgearbeitete Gesichtszüge. Sie sind mit hohen Kronhauben ausgezeichnet. Die Muttergottes trägt einen blauen, mit Borte gesäumten Mantel über rotem Kleid. Ursprünglich wurde die Figur wohl als Andachtsbild geschaffen, da Hausmadonnen, an den Fassaden angebracht, um die Bewohner und ihren Besitz vor Unglück zu schützen, erst seit der Spätgotik in Gebrauch kamen.
| Denkmalnummer | D-3-75-130-16 Denkmalatlas ↗ |
|---|---|
| Lage | Bezirk Oberpfalz | Landkreis Regensburg | Markt Donaustauf |
| Adresse |
Donaustauf Maxstraße 5 |
| Datierung | 1. Hälfte 15. Jh. |
| Funktion | Heiligenfigur |
| Denkmalart | Baudenkmal |
| Zugänglichkeit | Öffentlich |