Die um die Mitte des 18. Jahrhunderts weitgehend neu gebaute katholische Filialkirche St. Leonhard steht auf einem kleinen Hügel rund vier Meter über dem Gittinger Bach am östlichen Ortsende von Hellkofen. Der Saalbau mit eingezogenem Chor, abgewalmtem Satteldach, Flankenturm mit Zwiebelhaube und Pilastergliederung sowie Vorzeichen ist ein weitgehend unbekanntes Schatzkästlein alter Kunst. Die Kirche, in der romanische und gotische Bausubstanz steckt, überrascht einerseits mit gotischen Altartafeln, andererseits mit einer ganz herausragenden spätbarocken Ausstattung durch den Bildhauer Johann Valentin Dir aus Stadtamhof, der zwischen 1765 und 1767 die Altäre und die Kanzel schuf. Die Ausmalung des Chors stammt wohl von Otto Gebhardt aus Regensburg, das Deckenbild im Langhaus wurde 1907 erneuert.
| Denkmalnummer | D-3-75-115-8 Denkmalatlas ↗ |
|---|---|
| Lage | Bezirk Oberpfalz | Landkreis Regensburg | Gemeinde Aufhausen |
| Adresse |
Hellkofen Hellkofen 2 |
| Datierung | Mitte 18. Jh. |
| Funktion | Dorfkirche, Saalkirche |
| Denkmalart | Baudenkmal |
| Zugänglichkeit | Öffentlich |