Die Wegkapelle an der Eggmühler Straße im Osten Schierlings hat eine rätselhafte Baugeschichte. Die örtliche Überlieferung bringt den giebelständigen Massivbau mit Pilastergliederung, geschweiftem Giebel, Figurennische und Patriarchenkreuz mit einer Pestepidemie von 1714 in Verbindung. Diese Kapelle wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts während der Säkularisation abgebrochen und 1820 im Norden des Ortes auf dem Mitterfeld wiedererrichtet. Dort wurde sie Anfang der 1960er Jahre im Zuge der Flurbereinigung erneut abgebrochen und vermutlich vereinfacht an ihrem heutigen Standort wiederaufgebaut.
| Denkmalnummer | D-3-75-196-64 Denkmalatlas ↗ |
|---|---|
| Lage | Bezirk Oberpfalz | Landkreis Regensburg | Markt Schierling |
| Adresse |
Schierling Eggmühler Straße 19 / Eggmühler Straße 21 |
| Datierung | Um 1960 |
| Funktion | Kapelle |
| Denkmalart | Baudenkmal |
| Zugänglichkeit | Öffentlich |