Brunnenanlage

Donaustauf

Nordöstlich der Walhalla bei Donaustauf liegen am Hellberg und am Dachsberg die Quellen, die einst die Wasserversorgung des Nationaldenkmals sicherten. Bereits 1831 wurden dort acht Quellen eingefasst und über ihnen Brunnenstuben errichtet – kleine, quaderförmige Natursteinbauten mit Tonnengewölbe. Eine etwa zwei Kilometer lange, hölzerne bzw. ab 1880 gusseiserne Rohrleitung führte das Wasser den Hellberg und den Dachsberg hinunter. Zur Überquerung eines kleinen Tals wurde eine zwei Meter breite, gut sechs Meter hohe und über 30 Meter lange Brücke errichtet. Die Leitung endete schließlich an einem rechteckigen Brunnenkasten mit volutenartig gestalteter Rückwand vor dem Verwaltungsgebäude der Walhalla. Das Wasser wurde für den Bau und den Betrieb der Walhalla, zur Versorgung des Verwalterhauses, als Löschwasservorrat und für Reinigungsarbeiten benötigt. Nach dem Anschluss der Walhalla 1965 an das gemeindliche Wassernetz wurden die Brunnstuben nicht mehr benötigt, sie verfielen zusehends und wurden überwuchert. Der Brunnenkasten westlich der Walhalla ist aber noch ein stiller Zeuge dieser ehemaligen Wasserversorgungsanlage.

Denkmalnummer D-3-75-130-72
Denkmalatlas ↗
Lage Bezirk Oberpfalz | Landkreis Regensburg | Markt Donaustauf
Adresse
Donaustauf
Walhallastraße 41
Datierung 1831
Funktion Laufbrunnen, Brunnen
Denkmalart Baudenkmal
Zugänglichkeit Nicht öffentlich