Schloss Sünching

Sünching

Schloss Sünching gehört seit dem Umbau und der Neugestaltung durch den Münchner Hofarchitekten François de Cuvilliés 1758-1761 zu den Hauptwerken des Rokokos in Bayern. Ohne Zweifel zählt es zu den bedeutendsten Landschlössern in Süddeutschland. Mit seinem Festsaal, der Schlosskapelle und den Wohnräumen des Fürstbischofs von Würzburg und Bamberg, Adam Friedrich von Seinsheim, des Bruders des Bauherrn, ist es ein Gesamtkunstwerk höchsten Ranges. Die Namen der beteiligten Künstler, darunter die Maler Matthäus Günther und Georg Desmarées, der Bildhauer Ignaz Günther und der Hofstuckator Franz Xaver Feichtmayr d. J., gehören zu den klangvollsten dieser Epoche. Auch Werke von Bertel Thorvaldsen, eines der berühmtesten Bildhauer seiner Zeit, befinden sich im Schloss.

Denkmalnummer D-3-75-201-4
Denkmalatlas ↗
Lage Bezirk Oberpfalz | Landkreis Regensburg | Gemeinde Sünching
Adresse
Sünching
Am Schloß 1
Datierung 1758-1761
Funktion Schloss, Landschloss, Zentralbau
Denkmalart Baudenkmal
Zugänglichkeit Nicht öffentlich
Erbauer François de Cuvilliés (Architekt)