Ehem. Orangerie

Sünching

Die Nebengebäude, auch die „Communs“ genannt, erstrecken südlich des barocken Schlosses. Die ehemalige Orangerie wurde zwischen 1747 und 1749 als Teil des einstigen Schlossparks errichtet und diente als Winterquartier für die Zitruspflanzen. Sie wurde später zu einer Gärtnerei umgewidmet. Der Einbau eines Gewächshauses erfolgte 1907. Ein Brand zerstörte 1952 den Bau, der daraufhin wiederhergestellt wurde. Die ehemalige Orangerie ist als Nebengebäude Teil des eindrucksvollen Gesamtensembles des Schlosses, welches durch seine erhaltene bauliche Struktur bis heute den repräsentativen und einst landwirtschaftlich genutzten Adelssitz erlebbar machen. Das ist in diesem Umfang bayernweit eine Seltenheit. Seit September 2021 laufen Bemühungen um eine Revitalisierung der Schlossnebenbauten.

Denkmalnummer D-3-75-201-4
Denkmalatlas ↗
Lage Bezirk Oberpfalz | Landkreis Regensburg | Gemeinde Sünching
Adresse
Sünching
Krankenhausstraße 5
Datierung 1747-1749 / Wiederaufbau 1952
Funktion Orangerie, Gärtnerei
Denkmalart Baudenkmal
Zugänglichkeit Nicht öffentlich