Der mächtige ehemalige Schlossstadel steht auf der Nordseite des vormals geschlossenen Schlossvorhofes unmittelbar am südlichen Ufer der Großen Laber in Schierling. Der giebelständige Satteldachbau mit Schweifgiebel, Pilastergliederungen und rundbogigen Toren wurde 1728 von den Straubinger Jesuiten vollständig aus Ziegeln errichtet. Bei dem repräsentativen Ökonomiegebäude handelte es sich um einen Durchfahrtsstadel mit zwei Tennen, der einst der Lagerung und Weiterverarbeitung des Getreides diente. Er ist dem Kahlschlag entgangen, dem seit der zweiten Hälfte der 1980er Jahre die meisten der barocken Hofgebäude des Schlosses zum Opfer fielen.
| Denkmalnummer | D-3-75-196-18 Denkmalatlas ↗ |
|---|---|
| Lage | Bezirk Oberpfalz | Landkreis Regensburg | Markt Schierling |
| Adresse |
Schierling Schloßstraße 3 |
| Datierung | 1728 |
| Funktion | Stadel |
| Denkmalart | Baudenkmal |
| Zugänglichkeit | Nicht öffentlich |