Das seit dem 12. Jahrhundert belegte, als Einzelhof im sogenannten Pfattergrund südlich der Pfatter gelegene Gut Amhof lieferte über 600 Jahre lang Gült und Zins an das St. Katharinenspital in Regensburg. Die Baugeschichte des Wohnhauses reicht bis in das 15. Jahrhundert zurück, das heutige zweigeschossige und traufständige Gebäude mit seinem imposanten Satteldach stammt aber vermutlich aus dem 17. Jahrhundert, der neugotische Eckerker hingegen vom Ende des 19. Jahrhunderts. Das Stallgebäude an der Ostseite des Hofes mit seinen drei markanten Schweifgiebeln wurde 1775 neu gebaut. Das stattliche Anwesen zeugt von der wirtschaftlichen Prosperität des ehemaligen Dungaus zwischen Straubing und Regensburg, eines der fruchtbarsten Gebiete Bayerns.
| Denkmalnummer | D-3-75-191-6 Denkmalatlas ↗ |
|---|---|
| Lage | Bezirk Oberpfalz | Landkreis Regensburg | Gemeinde Riekofen |
| Adresse |
Amhof Amhof 1 |
| Datierung | 17. Jh. |
| Funktion | Gutshof |
| Denkmalart | Baudenkmal |
| Zugänglichkeit | Nicht öffentlich |