Ehem. Schlossanlage, südlicher Teil

Hohengebraching

Die ehemalige Schlossanlage liegt auf dem höchsten Punkt des südlichen Landkreises Regensburg im Zentrum von Hohengebraching. Der vielteilige Gebäudekomplex gruppiert sich dreiflügelig um einen Innenhof, wird von Mauern umgeben und steht weitgehend unter Denkmalschutz.

Das Neue Schloss, ein dreigeschossiger Satteldachbau mit markanter Schweifgiebelfront und Wappentafel, entstand 1727 als östlicher Kopfbau des südlichen Flügels unter Einbeziehung älterer Gebäudeteile. Es diente als Sommerresidenz der Äbte von St. Emmeram in Regensburg und zugleich als Wohnung der Pfarrvikare. Nach der Säkularisation kam es 1814 in Privatbesitz, was im 19./20. Jahrhundert zu diversen Umbauten und Modernisierungen führte, doch blieb die Raumstruktur gut ablesbar. Der ursprünglich landwirtschaftlich genutzte westliche Anbau, ein dreigeschossiger Satteldachbau mit Treppenhaus unter Schleppdach, und der sich anschließende Stadel mit Tenne und Satteldach dürften beide bereits im 16./17. Jahrhundert entstandenen sein. Die Hofmauer, das Hoftor mit Einfahrt, Fußgängerpforte und Wappentafel sowie die Schlossmauer hingegen werden in das 18. Jahrhundert datiert.

Denkmalnummer D-3-75-180-8
Denkmalatlas ↗
Lage Bezirk Oberpfalz | Landkreis Regensburg | Gemeinde Pentling
Adresse
Hohengebraching
Kirchplatz 6
Funktion Sommerresidenz, Wohnhaus, Stadel
Denkmalart Baudenkmal
Zugänglichkeit Nicht öffentlich