Der Schießübungsplatz für die Bürgerwehr wurde zum Schutz der Bevölkerung am östlichen Ortsrand von Wörth angelegt. Die heutige Anlage entstand Anfang des 19. Jahrhunderts, geht aber wohl auf Vorläufer zurück. Zu ihr gehören ein Schießhaus und zwei (bis 1910 drei) vorgelagerte Schießstände. Das Haupthaus wurde als eingeschossiger Mansardwalmdachbau mit Schindeldeckung errichtet, die Stände als offene Gehäuse mit schindelgedeckten Zeltdächern. Es wurde mit Feuerstutzen im stehenden Anschlag geschossen. Die drei Laden am Schießhaus konnten aber auch hochgeklappt werden, damit die Schützen von dort aus in liegender Position schießen konnten. Genutzt wird die Anlage noch heute durch die „Fürstbischöflich Privilegierte Feuerschützengilde Wörth“, einem Verein, dessen Tradition wohl bis ins 15. Jahrhundert zurückgeht.
| Denkmalnummer | D-3-75-210-16 Denkmalatlas ↗ |
|---|---|
| Lage | Bezirk Oberpfalz | Landkreis Regensburg | Stadt Wörth a.d.Donau |
| Adresse |
Wörth a.d.Donau Schußhütte 6 |
| Datierung | Anfang 19. Jh. |
| Funktion | Schützenhaus |
| Denkmalart | Baudenkmal |
| Zugänglichkeit | Öffentlich |