Kapelle St. Maria

Wörth a.d.Donau

Die Kapelle St. Maria liegt heute an der Nordwestecke des Wörther Friedhofs. Der Walmdachbau mit eingezogener Apsis, Dachreiter, offener Vorhalle und Pilastergliederung wurde jedoch bereits Mitte des 18. Jahrhunderts auf offener Flur errichtet. Schon lange vor der Einweihung des angrenzenden Friedhofs im Jahr 1821 war die sogenannte Hohen-Rain-Kapelle ein beliebter Wallfahrtsort. Man pilgerte zur „Muttergottes der Sieben Schmerzen“, die im Gemälde des kleinen Barockaltars dargestellt ist. In dem vielleicht von Joseph Anton März geschaffenen Deckenbild erscheint Maria zwischen Engeln in den Wolken und breitet schützend ihre Hände über Schloss Wörth und die Kranken, Verletzten, Gefangenen und Schiffbrüchigen unter ihr aus. Viele dankbare Wallfahrer spendeten Votivtafeln für die Kapelle, nachdem ihre Gebete erhört worden waren. Sie werden heute aus Sicherheitsgründen im Pfarrhof aufbewahrt.

Denkmalnummer D-3-75-210-2
Denkmalatlas ↗
Lage Bezirk Oberpfalz | Landkreis Regensburg | Stadt Wörth a.d.Donau
Adresse
Wörth a.d.Donau
Kapellenweg 3
Datierung Mitte 18. Jh.
Funktion Wallfahrtskapelle
Denkmalart Baudenkmal
Zugänglichkeit Öffentlich