Die Figur des hl. Nepomuk hatte schon mehrere Standorte in Wiesent und befindet sich erst seit 1979 auf der Nordseite der Schlossbrücke, die über den gleichnamigen Bach führt. Die spätbarocke, um 1760 entstandene Statue ist aus Sandstein gearbeitet und steht auf einem Sockel, der das Wappen der Herren von Falkenberg trägt. Johann Adam Freiherr von Falkenberg war von 1754 bis 1764 Besitzer der Herrschaft Heilsberg-Wiesent und ließ 1762 den Ostflügel des Wiesenter Schlosses errichten. Der hl. Nepomuk wurde seit dem 18. Jahrhundert als Brückenheiliger sehr verehrt, da er nach seiner Folter von der Prager Karlsbrücke gestoßen wurde und auf diese Weise den Märtyrertod erlitt. Der Legende zufolge wurde die Leiche des im Wasser Treibenden von fünf Flammen umsäumt. Deswegen wird der Heilige, so wie bei dieser Statue, oft mit fünf Sternen um das Haupt dargestellt.
| Denkmalnummer | D-3-75-209-7 Denkmalatlas ↗ |
|---|---|
| Lage | Bezirk Oberpfalz | Landkreis Regensburg | Gemeinde Wiesent |
| Adresse |
Wiesent Nähe Schloßplatz |
| Datierung | Um 1760 |
| Funktion | Brückenfigur |
| Denkmalart | Baudenkmal |
| Zugänglichkeit | Öffentlich |