Die katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt liegt nur wenige Schritte westlich vom Wiesenter Schlossplatz auf einer kleinen Anhöhe. Der Bau besteht aus einem 1707/08 errichteten polygonalen Chor mit einem 1818 erneuerten Flankenturm mit Zwiebelhaube und Pilastergliederung sowie einem zwischen 1971 und 1973 angebauten neuen Kirchenraum mit Pfarrzentrum im Untergeschoss. An der Ostseite des Areals stehen Reste der ehemalige Granitstein-Friedhofsmauer aus der Zeit um 1700 sowie eine bemerkenswerte Sammlung von kunstvollen schmiedeeisernen Grabkreuzen aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Sehenswert im Innern sind unter anderem der 1707 von Bernhard Ehehamb und Mathias Schmidtgartner aus München angefertigte barocke Hochaltar mit einem Altarblatt von Joseph Anton März aus Straubing, ferner die Grabdenkmäler von Adeligen der Herrschaft Wiesent und Heilsberg aus dem 16. bis 18. Jahrhundert.
| Denkmalnummer | D-3-75-209-3 Denkmalatlas ↗ |
|---|---|
| Lage | Bezirk Oberpfalz | Landkreis Regensburg | Gemeinde Wiesent |
| Adresse |
Wiesent Kirchweg 4 |
| Datierung | 1707/08 bzw. 1971/73 |
| Funktion | Pfarrkirche, Saalkirche |
| Denkmalart | Baudenkmal |
| Zugänglichkeit | Öffentlich |