Die Skulptur des hl. Johann Nepomuk steht auf der Brücke über den Gambach an der Zufahrt zum Hauzensteiner Schloss, das seit 1830 im Besitz der Familie Walderdorff ist. Die Inschriften auf dem Sockel informieren über die Aufstellung des Kunstwerks im Jahr 1872 und die Stifter Graf Hugo Wilderich von Walderdorff und seine Gattin Amalie, geb. Gräfin von Podstatsky-Lichtenstein. Der aus Kalkstein gemeißelte Heilige ist als in sich ruhende, kaum bewegte Statue im neugotischen Stil dargestellt. Sein Standort sowie das Kreuz und der Märtyrer-Palmzweig, den er in den Händen hält, erinnern an seinen gewaltsamen Tod. Der Legende zufolge weigerte sich der hl. Johann Nepomuk, das Beichtgeheimnis zu brechen, und wurde deshalb von seinen Widersachern von der Prager Karlsbrücke in die Moldau gestürzt.
| Denkmalnummer | D-3-75-208-11 Denkmalatlas ↗ |
|---|---|
| Lage | Bezirk Oberpfalz | Landkreis Regensburg | Gemeinde Wenzenbach |
| Adresse |
Hauzenstein Gambach |
| Datierung | 1872 |
| Funktion | Brückenfigur |
| Denkmalart | Baudenkmal |
| Zugänglichkeit | Nicht öffentlich |