Der Weiler Birkenhof in der nordöstlichen Ecke des Gemeindegebiets von Wenzenbach entstand im hohen Mittelalter nach Rodungsarbeiten, die das Regensburger Hochstift hier im Falkensteiner Vorwald durchführen ließ. Als religiöser Mittelpunkt des Orts wurde damals der romanische Granitquaderbau der katholischen Kapelle St. Andreas, ein giebelständiger Saalbau mit eingezogener Apsis, errichtet. Der verschindelte Giebeldachreiter kam wohl später dazu. Der Eingang in die Kirche lag einst auf der Südseite, jetzt im Westen. 1638 übernahm das Jesuitenkolleg St. Paul in Regensburg den Besitz und betrieb hier ein Landgut. Unter jesuitischer Leitung wurde der sehenswerte frühbarocke Retabelaltar mit Sprenggiebel und Volutenverzierung angeschafft. Er umrahmt ein neues Gemälde mit dem Martyrium des hl. Andreas.
| Denkmalnummer | D-3-75-208-7 Denkmalatlas ↗ |
|---|---|
| Lage | Bezirk Oberpfalz | Landkreis Regensburg | Gemeinde Wenzenbach |
| Adresse |
Birkenhof Birkenhof 1 |
| Datierung | 12. Jh. (?) |
| Funktion | Kapelle |
| Denkmalart | Baudenkmal |
| Zugänglichkeit | Öffentlich |