In Karlstein mündet die Alleestraße in einen Fußweg, der nach etwa 500 Metern rechts im Wald zur Ruine Forstenberg führt. Die Kernburg stand gut geschützt auf einem Felsplateau zwischen einem fünf Meter tiefen Halsgraben und dem Steilabhang.Von ihr ist heute nur noch der Rest des Bergfrieds, der sogenannte Hungerturm, erhalten. Er war perfekt positioniert, denn sein mächtiger Stumpf aus Bruchsteinen mit Eckquadern steht an der Angriffsseite und ragt mit seiner fünften Ecke in den Halsgraben hinein. Die Veste entstand in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Seit 1278 gibt es Nachrichten über die Ritter von Forstenberg. Sie waren Dienstmänner der Hohenfelser, verließen ihren Stammsitz aber 1330, um auf Burg Falkenstein zu ziehen. Nach häufigem Besitzwechsel verfiel die Burg ab dem 16. Jahrhundert. Es handelte sich um eine typische Kleinburg, vergleichbar mit der Veste Ramspau.
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| Denkmalnummer | D-3-75-190-46 Denkmalatlas ↗ |
|---|---|
| Lage | Bezirk Oberpfalz | Landkreis Regensburg | Markt Regenstauf |
| Adresse |
Karlstein Forstenberg |
| Datierung | 2. Hälfte 13. Jh. |
| Funktion | Burg |
| Denkmalart | Baudenkmal |
| Zugänglichkeit | Öffentlich |
| Erbauer | Ritter von Forstenberg (Bauherren) |