Das sogenannte Schuderer-Marterl befindet sich in idyllischer Lage am Rand eines kleinen, von Bäumen umgebenen Weihers nordwestlich des Örtchens Holz. Man erreicht es vom Dorf aus über einen Feldweg. Das Gusseisenkreuz mit einer kunstvoll gearbeiteten Christusfigur im Dreinageltypus ist auf einer neuromanischen Säule mit vierseitigem Schildkapitell platziert. Laut Inschrift stiftete Johann Schuderer aus Holz das Flurkreuz im Jahr 1869. Ausnahmsweise kennt man hier auch den Beweggrund für die Aufstellung. Sie geschah aus Dankbarkeit über die eingetretene, lang ersehnte Schwangerschaft der Ehefrau, die dann 1870 den Hoferben zur Welt brachte. Ursprünglich stand die Gedenksäule an der Pfarrkirche in Eilsbrunn, sie wurde bei deren Neubau 1958 an den heutigen Standort hinter das Schuderer-Anwesen versetzt.
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| Denkmalnummer | D-3-75-190-41 Denkmalatlas ↗ |
|---|---|
| Lage | Bezirk Oberpfalz | Landkreis Regensburg | Markt Regenstauf |
| Adresse |
Holz Kapellenwiese |
| Datierung | 1869 |
| Funktion | Wegkreuz |
| Denkmalart | Baudenkmal |
| Zugänglichkeit | Öffentlich |
| Erbauer | Johann Schuderer (Stifter) |