Figur des hl. Johannes Nepomuk

Hirschling

Als man 1962 die Regenbrücke in Hirschling errichtete, war die Figur des hl. Johann Nepomuk von vornherein eingeplant, wie ihr Extraplatz beweist. Zuvor stand sie am Weg nach Ramspau; ihr ursprünglicher Standort ist unbekannt. Die aus Kalkstein gearbeitete Statue des Heiligen wurde im 18. Jahrhundert von einem unbekannten Bildhauer geschaffen. Er zeigt den Heiligen als in sich ruhende und von der Schwere des Schicksals leicht gebeugte Persönlichkeit. Die fein gekräuselten Falten seiner Kleidung spiegeln verhaltene Eleganz. Diese Haltung steht im Einklang mit seinem Märtyrertod, den er laut Legende erlitt, weil er das Beichtgeheimnis bewahrte und deshalb von der Prager Karlsbrücke gestoßen und in der Moldau ertränkt wurde. Nepomuk gilt als Patron der Reisenden, der Priester und Schiffer und wird als Helfer gegen Indiskretion und Verleumdung angerufen.


Hinweis: Bei dem vorstehenden Text handelt es sich um eine noch nicht lektorierte erste Arbeitsfassung. Für inhaltliche Ergänzungen und Richtigstellungen sind wir sehr dankbar (→ MITMACHEN).

Denkmalnummer D-3-75-190-39
Denkmalatlas ↗
Lage Bezirk Oberpfalz | Landkreis Regensburg | Markt Regenstauf
Adresse
Hirschling
Regen
Datierung 18. Jh.
Funktion Heiligenstatue
Denkmalart Baudenkmal
Zugänglichkeit Öffentlich