Malerisch an einer sanften Biegung des Regen gelegen, grüßt Schloss Hirschling mit seinen weißen Staffelgiebeln weithin ins Flusstal. Es ist das markante Wahrzeichen des Ortes. Das spätgotische dreigeschossige Stufengiebelhaus mit Dachreiter wurde mehrfach umgebaut. Auf der Südseite des Satteldachbaus nimmt die sehenswerte Schlosskapelle St. Dionysius zwei Stockwerke ein. Sie dient zugleich als Dorfkirche. Im 2. Stockwerk des Hauses war von 1922 bis 1968 die Volksschule untergebracht. Das Schloss steht in der Nachfolge einer Niederungsburg, von der sich nördlich des Baus Grundmauern des Hauptturms mit Buckelquadern aus der Zeit um 1200 erhalten haben. Bei der Burg kam Hirschlinger Granit zum Einsatz, der wegen seiner Robustheit später auch oft in Regensburg Verwendung fand. Der Steinbruch mit seinen Resten liegt am Schwarzenberg auf dem Weg nach Marienthal.
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| Denkmalnummer | D-3-75-190-36 Denkmalatlas ↗ |
|---|---|
| Lage | Bezirk Oberpfalz | Landkreis Regensburg | Markt Regenstauf |
| Adresse |
Hirschling Schloßbreite 1 |
| Datierung | 1697 (im Kern älter) |
| Funktion | Schloss mit Dorfkapelle |
| Denkmalart | Baudenkmal |
| Zugänglichkeit | Nicht öffentlich |