Eingebettet in Wiesen und bewaldete Hügel liegt Glapfenberg mit seinem ehemaligen Hofmarkschloss inmitten ländlicher Abgeschiedenheit. Der aufwendig renovierte, zweigeschossige, gestelzte und giebelständige Satteldachbau mit Staffelgiebeln wurde in seiner heutigen Form 1698 über älteren Mauern errichtet. Das Landgut stammt aus dem Besitz des Klosters Walderbach, das zirka 20 km östlich liegt. Die Zisterzienser verkauften das Gut Mitte des 16. Jahrhunderts. Es lag an einer strategisch wichtigen Stelle, der sogenannten Hochstraße, die von Regensburg über Nittenau nach Böhmen führte; sie war im Mittelalter eine wichtige Handelsstraße für Salz. Der Ort lag an der Grenze zwischen Kurpfalz und Pfalz-Neuburg, zwei rivalisierende Herrschaftsbereiche, an beide vom Hofmarkbesitzer Abgaben einforderten.
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| Denkmalnummer | D-3-75-190-29 Denkmalatlas ↗ |
|---|---|
| Lage | Bezirk Oberpfalz | Landkreis Regensburg | Markt Regenstauf |
| Adresse |
Glapfenberg Glapfenberg 9 |
| Datierung | 1698 (im Kern älter) |
| Funktion | Hofmarkschloss |
| Denkmalart | Baudenkmal |
| Zugänglichkeit | Nicht öffentlich |