Der ehemalige Stadel an der Ostseite der Hauptstraße in Regenstauf gehörte zum südlich anschließenden an der Abzweigung der Bergstraße stehenden Eckgebäude. Der wohl im 18. Jahrhundert errichtete Stadel, ein zweigeschossiger und giebelständiger Halbwalmdachbau, hat korbbogige Öffnungen mit Flügeltüren im Erdgeschoss und ersten Stock, die auf seine einstige Funktion als Lager und Werkstatt hinweisen. Das benachbarte Haupthaus war zur Zeit des großen Marktbrands 1781 Wohnstätte eines Schuhmachers, danach lange Zeit Sitz einer Gaststätte. Hier, im sogenannten unteren Markt, spielte sich zwischen Hauptstraße und Wassergasse bis in die 1950er Jahre der Großteil des Geschäfts- und Gesellschaftslebens von Regenstauf ab. Erst mit der Anlage des Marktplatzes verschob sich das Ortszentrum in den südlichen Teil der Marktstraße.
Hinweis: Bei dem vorstehenden Text handelt es sich um eine noch nicht lektorierte erste Arbeitsfassung. Für inhaltliche Ergänzungen und Richtigstellungen sind wir sehr dankbar (→ MITMACHEN).
| Denkmalnummer | D-3-75-190-14 Denkmalatlas ↗ |
|---|---|
| Lage | Bezirk Oberpfalz | Landkreis Regensburg | Markt Regenstauf |
| Adresse |
Regenstauf Hauptstraße 44 |
| Datierung | 18. Jh. |
| Funktion | Stadel, Scheune |
| Denkmalart | Baudenkmal |
| Zugänglichkeit | Nicht öffentlich |