Kath. Pfarrkirche St. Jakobus d.Ä.

Regenstauf

Neben dem Schlossberg ist die südlich des Marktplatzes gelegene kath. Pfarrkirche St. Jakobus das zweite prägende Element im Ortsbild von Regenstauf. Die dreischiffige Staffelhalle mit Fußwalm, aufgeständertem Mittelschiffdach und mittlerem Westturm entstand auf älteren Grundmauern, aber erweitert um die Seitenschiffe, nach einer Brandzerstörung 1846. Im Süden und Westen von einer engen Bebauung umgeben, entfaltet sie ihre städtebauliche Wirkung vor allem nach Nordosten, wo das auf flachem Hügel stehende, breit gelagerte Langhaus mit dem erhöhten Mittelschiff als kastenförmiger Aufsatz und der dreiseitige Chor die Ansicht beherrschen. Die stärkste Wirkung erzielt der weithin sichtbare Turm, der bis zum Helmansatz schon 1739 entstand. Bei ihm wurden Quadersteinen der verfallenen Burg verbaut. Eine sehenswerte Neugestaltung der Ausstattung lieferte 1963 der Altöttinger Künstler Kurt Porzky.


Hinweis: Bei dem vorstehenden Text handelt es sich um eine noch nicht lektorierte erste Arbeitsfassung. Für inhaltliche Ergänzungen und Richtigstellungen sind wir sehr dankbar (→ MITMACHEN).

Denkmalnummer D-3-75-190-3
Denkmalatlas ↗
Lage Bezirk Oberpfalz | Landkreis Regensburg | Markt Regenstauf
Adresse
Regenstauf
Kirchplatz 1
Datierung 1849/50
Funktion Pfarrkirche, Staffelhallenkirche
Denkmalart Baudenkmal
Zugänglichkeit Öffentlich