Das Wohn- und Geschäftshaus mit den beiden hohen Treppengiebeln dominiert souverän den nordöstlichen Abschnitt der Bahnhofsstraße. Es gehörte zum mittelalterlichen Frühmesshof in Regenstauf und war danach lange Zeit Sitz des katholischen Pfarrhofs. 1863 wurde das Anwesen von der Gemeinde für ihr neues Rathaus erworben und zum repräsentativen zweigeschossigen und traufständigen Satteldachbau mit neugotischem Stufengiebel umgebaut. Die landwirtschaftlichen Nebengebäude hat man damals abgerissen. Regenstauf gehörte lange Zeit zur Pfarrei Wenzenbach und ein Messbesuch erforderte oft den Weg in den Nachbarort. Einige Bürger tätigten deshalb 1408 eine Stiftung, um damit einen Kaplan zu finanzieren, der vor Ort regelmäßig die Frühmesse las. Für die Versorgung dieses Priesters baute man in Nachbarschaft der Kirche den Frühmesshof mit Wohnhaus und Landgut.
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| Denkmalnummer | D-3-75-190-1 Denkmalatlas ↗ |
|---|---|
| Lage | Bezirk Oberpfalz | Landkreis Regensburg | Markt Regenstauf |
| Adresse |
Regenstauf Bahnhofstraße 7 |
| Datierung | 1863 (im Kern älter) |
| Funktion | Frühmesshof |
| Denkmalart | Baudenkmal |
| Zugänglichkeit | Nicht öffentlich |