Die vom Regensburger Architekten Karl Schmid senior von 1939 bis 1942 als Chorturmkirche erbaute Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Wolfskofen ist vermutlich die einzige Kirche, die die nationalsozialistische Reichsregierung je bezahlte. Gut Wolfskofen wurde 1936 von der Reichsumsiedlungsgesellschaft RUGES erworben und an 25 Familien aus der Gemeinde Pappenberg auf dem nunmehrigen Truppenübungsplatz Grafenwöhr vergeben. Das Kirchenareal nimmt anstelle des alten Gutshofes die Südspitze des neuen Dorfes ein. Die Pfarrkirche birgt nicht nur die prachtvolle Barockausstattung, sondern auch das gotische Geläut der in der Folge zerstörten Pappenberger Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt, besonders hervorzuheben sind die Akanthus- bzw. Laubwerkaltäre von Johann Michael Doser.
| Denkmalnummer | D-3-75-170-31 Denkmalatlas ↗ |
|---|---|
| Lage | Bezirk Oberpfalz | Landkreis Regensburg | Gemeinde Mintraching |
| Adresse |
Wolfskofen Pappenberger Straße 4 |
| Datierung | 1939-1942 |
| Funktion | Kirche |
| Denkmalart | Baudenkmal |
| Zugänglichkeit | Öffentlich |
| Erbauer | Karl Schmid sen. |