Die unmittelbar an der Hauptstraße von Sengkofen gelegene Kath. Filialkirche St. Jakobus besteht aus einem 1741 bis 1748 neu errichteten Saalbau mit eingezogenem Chor und einem noch aus dem 17. Jahrhundert stammenden Ostturm mit Treppengiebel. Ein Teil der Ausstattung stammt aus dem Vorgängerbau, darunter spätgotische Figuren des frühen 16. Jahrhunderts. Der ältere der beiden Hochaltäre (!) ist ein Prunkstück aus der Erbauungszeit, einer der wenigen Stuckmarmoraltäre in einer Dorfkirche in der Region. Am östlichen Treppenaufgang der Friedhofspforte steht eine vor 1714 wohl in Zusammenhang mit der damals in Sengkofen wütenden Pestepedemie erbaute Kapelle. Der giebelständige Saalbau mit Kleeblattbogen und Relief trägt die Patrozinien Maria und Ecce homo.
| Denkmalnummer | D-3-75-170-26 Denkmalatlas ↗ |
|---|---|
| Lage | Bezirk Oberpfalz | Landkreis Regensburg | Gemeinde Mintraching |
| Adresse |
Sengkofen Brunnenstraße 13 |
| Datierung | 17. / 18. Jh. |
| Funktion | Kirche |
| Denkmalart | Baudenkmal |
| Zugänglichkeit | Öffentlich |