Kleinhaus

Ochsenweide

Nordwestlich von Frauenzell liegt der Weiler Ochsenweide, auf dessen angrenzenden Wiesen einst das Vieh des Klosters Frauenzell graste. Der in den Hang gebaute, eingeschossige und traufständige Blockbau mit Satteldach und verschaltem Giebelbalkon war das ehemalige Hüterhaus des Klosters. Dessen Bewohner mussten die klostereigenen Tiere beaufsichtigen und versorgen. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde das Haus verkauft und in der Folgezeit die dazugehörige Landwirtschaft erweitert. Das Gebäude besteht, typisch für ein „Waldlerhaus“, aus einem Wohnteil und einem gemauerten Stall unter einem weit vorkragenden gemeinsamen Dach. Das Erdgeschoss ist aus Stein und das Obergeschoss als Blockbau gefertigt. Der geschützte Balkon diente weniger der Erholung, als vielmehr zum Trocknen und Lagern von Nahrungsmitteln und Gütern. Man war hier ganz auf Selbstversorgung ausgerichtet. Für die waldreiche Gegend um Frauenzell bot sich der Blockbau an, da Holz im Überfluss zur Verfügung stand. 

Denkmalnummer D-3-75-120-33
Denkmalatlas ↗
Lage Bezirk Oberpfalz | Landkreis Regensburg | Gemeinde Brennberg
Adresse
Ochsenweide
Ochsenweide 3
Datierung 1. Hälfte 19. Jh.
Funktion Hüterhaus
Denkmalart Baudenkmal
Zugänglichkeit Nicht öffentlich