Einst westlich von Frauenzell an der sogenannten „Ochsenweide“ errichtet, sollte die Figur des hl. Johann Nepomuk die Wallfahrer begrüßen, die zu „Unserer Lieben Frau“, der Muttergottesstatue im Hochaltar der Klosterkirche, pilgerten. Die Kalksteinfigur wurde Mitte des 18. Jahrhunderts im Zusammenhang mit der Neuausstattung von Kirche und Kloster in Auftrag gegeben und von einem unbekannten Meister angefertigt. Sie ist sehr qualitätsvoll gearbeitet. Der Heilige hält ein Kruzifix in den Händen und erscheint in dessen Anblick ganz versunken. Er trägt die zeitgenössische Kleidung eines Klerikers. Über dem Birett ist sein Heiligenschein mit fünf Sternen zu sehen, die Märtyrerpalme in seiner rechten Hand ist leider im Laufe der Zeit abhandengekommen. In den 1960er Jahren wurde die Figur an die Straßenkreuzung am westlichen Ortseingang von Frauenzell versetzt, die sich inzwischen innerorts befindet.
| Denkmalnummer | D-3-75-120-25 Denkmalatlas ↗ |
|---|---|
| Lage | Bezirk Oberpfalz | Landkreis Regensburg | Gemeinde Brennberg |
| Adresse |
Frauenzell In Frauenzell |
| Datierung | Mitte 18. Jh. |
| Funktion | Skulptur |
| Denkmalart | Baudenkmal |
| Zugänglichkeit | Öffentlich |