Die katholische Filialkirche St. Peter und Paul steht auf einer Anhöhe im Süden des alten Ortskerns von Bruckbach und ist durch den hohen, auffälligen Treppengiebel ihres Turms weithin sichtbar. Der Saalbau mit eingezogenem Chor und Chorturm fußt auf romanischen Mauern. Bruckbach gehörte zu den ersten Pfarreien in der Vorwaldregion, die vom Domkapitel Regensburg gegründet wurden. 1471 kam die Kirche als Schenkung an das Kloster Frauenzell und wurde 1479 dessen Pfarrei eingegliedert. In dieser Zeit entstand der spätgotische Ostteil der heutigen Anlage mit gewölbtem Chor, der sich im Turm-Erdgeschoss befindet, und kurzem Langhaus (dem heutigen Chor). Die Kirche wurde ab 1718 umgebaut und 1953/54 nach Westen erweitert. Sehenswert im Inneren sind vor allem die gotischen Sandsteinfiguren der hl. Barbara und des hl. Leonhard an den Chorwänden, die im Umkreis der Regensburger Dombauhütte entstanden sein könnten. Eine massive Bruchsteinmauer mit Tor umgibt den Friedhof seit der Barockzeit.
| Denkmalnummer | D-3-75-120-15 Denkmalatlas ↗ |
|---|---|
| Lage | Bezirk Oberpfalz | Landkreis Regensburg | Gemeinde Brennberg |
| Adresse |
Bruckbach Bruckbach 25 |
| Datierung | 15. Jh. (im Kern) |
| Funktion | Kath. Pfarrkirche |
| Denkmalart | Baudenkmal |
| Zugänglichkeit | Öffentlich |