Die Johannes Nepomuk-Kapelle von Brennberg steht am südwestlichen Ortseingang, von Lindenbäumen eingerahmt, in schöner, exponierter Lage auf einer Anhöhe mit Blick auf den Ort. Der giebelständige und abgewalmte Satteldachbau mit verschindeltem Zwiebeldachreiter wurde 1705 im Auftrag von Andreas Steiger, dem Verwalter der Grafen von Lerchenfeld auf Brennberg, errichtet. Die Einweihung im darauffolgenden Jahr geschah unter dem Patrozinium des damals sehr populären böhmischen Märtyrers Johannes Nepomuk – noch vor dessen Heiligsprechung 1729. Sehenswert ist der Innenraum mit Kreuzgratgewölbe. Das von zwei schlanken Säulen flankierte Altarbild zeigt den hl. Johann Nepomuk als Halbfigur. Seine Schweigegeste weist ihn als Hüter des Beichtgeheimnisses aus. Alle Bewohner des nahegelegenen Armenspitals hatten die Pflicht, hier täglich einen Rosenkranz für die Burgherrschaft zu beten.
| Denkmalnummer | D-3-75-120-3 Denkmalatlas ↗ |
|---|---|
| Lage | Bezirk Oberpfalz | Landkreis Regensburg | Gemeinde Brennberg |
| Adresse |
Brennberg Johannisstr. 15 |
| Datierung | 1705 |
| Funktion | Wegkapelle |
| Denkmalart | Baudenkmal |
| Zugänglichkeit | Öffentlich |