Das Hoftor gehörte zum einst umfangreichen Schlossgut in Wolfersdorf, welches fast die gesamte Nordseite des Altortes einnahm und nahezu die Hälfte der Dorffläche beanspruchte. Wolfersdorf lag verkehrstechnisch günstig an der Landstraße nach Böhmen und war zudem seit Anfang des 16. Jahrhunderts Grenzort zum Fürstentum Pfalz-Neuburg, so dass hier von den Durchreisenden Maut erhoben wurde. Die Flurnamen Mauthberg, Mauthholz und der nahe gelegene Weiler Mauth nehmen Bezug darauf. Nach umfassenden Baumaßnahmen im 20. Jahrhundert ist von der „alten“ Bausubstanz des Gutes Wolfersdorf heute nur noch das Hoftor, bestehend aus zwei Granitpfeilern mit aufgesetzten Vasen aus der Zeit um 1780, erhalten.
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| Denkmalnummer | D-3-75-119-24 Denkmalatlas ↗ |
|---|---|
| Lage | Bezirk Oberpfalz | Landkreis Regensburg | Gemeinde Bernhardswald |
| Adresse |
Wolfersdorf Wolfersdorf 14, 14a, 14b |
| Datierung | Um 1780 |
| Funktion | Hoftor |
| Denkmalart | Baudenkmal |
| Zugänglichkeit | Nicht öffentlich |