Schon von Weitem bemerkt man die einsam auf einer hohen Kuppe thronende Kapelle St. Johannes der Täufer in Lichtenberg. Hier wurde um 1160 eine Burg errichtet, die im mittelalterlichen Rodungsgebiet des Regensburger Hochstifts Schutz- und Verwaltungsfunktionen erfüllte. Darauf bezieht sich auch der Name des Ortes, der das Wort „lichten“ im Sinne von „abholzen“ enthält. Von dieser Burg künden heute nur noch die mächtige Wall-Graben-Anlage sowie ein Mauerrest an der Südseite der Kapelle. Diese entstand im 17. Jahrhundert als Saalbau mit verschindeltem Zwiebeldachreiter über den Resten der ehemaligen Burggebäude; 1734 wurde die eingezogene Apsis angefügt. Neben der überwiegend barocken Ausstattung trifft man im Innern auch auf eine gotische Marienstatue, die noch aus der früheren Burgkapelle stammen könnte.
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| Denkmalnummer | D-3-75-119-16 Denkmalatlas ↗ |
|---|---|
| Lage | Bezirk Oberpfalz | Landkreis Regensburg | Gemeinde Bernhardswald |
| Adresse |
Lichtenberg Nähe Lichtenberg |
| Datierung | 17. Jh. (im Kern älter) |
| Funktion | Burgkapelle |
| Denkmalart | Baudenkmal |
| Zugänglichkeit | Öffentlich |