Kath. Loretokirche Mariä Heimsuchung

Kürn

Die kleine barocke Loretokirche Mariä Heimsuchung befindet sich am nördlichen Rand des Altortes, dort, wo man einst auf der Landstraße nach Böhmen die Dorfgrenze passierte. Der Saalbau mit abgewalmtem Satteldach, Pilastergliederung, Vorzeichen und verschindeltem Giebeldachreiter mit Zwiebelhaube wurde im Jahr 1700 anstelle einer hier befindlichen Feldkapelle erbaut. Stifter war der damalige Besitzer der Hofmark Kürn, Franz Joseph von Stingelheim. Einer seiner Nachfolger, Hugo Graf von Walderdorff, erweiterte die Kirche 1850 um einen seitlichen Choranbau mit Adelsoratorium. Innerhalb der Ausstattung sticht der prächtige Rokokoaltar mit einer Muttergottes im Strahlenkranz sowie die elegante barocke Kanzel hervor.


Hinweis: Bei dem vorstehenden Text handelt es sich um eine noch nicht lektorierte erste Arbeitsfassung. Für inhaltliche Ergänzungen und Richtigstellungen sind wir sehr dankbar (→ MITMACHEN).

Denkmalnummer D-3-75-119-10
Denkmalatlas ↗
Lage Bezirk Oberpfalz | Landkreis Regensburg | Gemeinde Bernhardswald
Adresse
Kürn
Römerstraße 6
Datierung 1700/1850
Funktion Loretokapelle, Saalkirche
Denkmalart Baudenkmal
Zugänglichkeit Öffentlich
Erbauer Franz Joseph von Stingelheim (Stifter)