Das Wohnhaus am westlichen Dorfrand von Hackenberg geht auf eine kleine Festung an dieser Stelle zurück, die nach Norden und Westen durch einen steil abfallenden Hang geschützt war. Die Gründung der Burg erfolgte wohl in den Jahrzehnten um 1200 im Zuge der Rodungsaktivitäten des Regensburger Hochstifts im Falkensteiner Vorwald. Der zweigeschossige und traufständige Satteldachbau mit Kniestock und Putzgliederungen wurde vermutlich im 18. Jahrhundert als repräsentativer Hofmarksitz über älterem Kern errichtet, aber später verändert und teilweise modern ausgebaut. Wohl zeitgleich entstand die 1852 profanierte und zu einem Wohnhaus umgebaute Schlosskapelle Hl. Kreuz, die östlich an den Hof anschließt. Das Denkmal bezeugt die Vielfalt der Burgensitze in der Region.
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| Denkmalnummer | D-3-75-119-6 Denkmalatlas ↗ |
|---|---|
| Lage | Bezirk Oberpfalz | Landkreis Regensburg | Gemeinde Bernhardswald |
| Adresse |
Hackenberg Am Schloßgewend 6 |
| Datierung | 18./19. Jh. (im Kern älter) |
| Funktion | Wohnhaus, Burg |
| Denkmalart | Baudenkmal |
| Zugänglichkeit | Nicht öffentlich |