Die Filialkirche St. Stephan in Auburg steht nördlich der einstigen Burg im alten Ort Wittlkofen, welcher erst im 16. Jahrhundert nach der Burg umbenannt wurde. Die bescheidene, in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts erbaute Dorfkirche, ein Saalbau mit eingezogener Apsis, bewahrte mit dem bemerkenswerten Portal und den vermauerten Rundbogenfenstern vieles vom Aussehen einer romanischen Landkirche, wenngleich ihre Ausstattung erst aus der Zeit nach dem Dreißigjährigen Krieg stammt. Bemerkenswert ist die sechsseitige Kanzel, die mit geohrten Blendrahmen, Rollwerk, zweifarbigem Furnier und Holzeinlegearbeiten zu den in der Region seltenen Beispielen aus dem frühen 17. Jahrhundert gehört.
| Denkmalnummer | D-3-75-117-3 Denkmalatlas ↗ |
|---|---|
| Lage | Bezirk Oberpfalz | Landkreis Regensburg | Gemeinde Barbing |
| Adresse |
Auburg Burgstraße 1 |
| Datierung | 12. Jh. / 17. Jh. |
| Funktion | Saalkirche, Filialkirche, Dorfkirche |
| Denkmalart | Baudenkmal |
| Zugänglichkeit | Öffentlich |