Die ehemalige Schlossökonomie umfasst die südwestlich dem Schloss vorgelagerte ein- und zweigeschossige Gebäudegruppe um den rechteckigen Schlosshof mit Stadelbauten, Brennerei, Wohn- und Werkstattgebäude, Getreidespeicher, Kellern und Außenmauern. Der Komplex wurde zusammen mit dem Schloss im 16. Jahrhundert errichtet. Herrensitz und Wirtschaftshof sind damit historisch und baugeschichtlich als eine Einheit zu verstehen. Eine städtebaulich wichtige Position nimmt das ehemalige Gesinde- und Remisengebäude an der Südseite ein. Die Hanglage aufnehmend, steigt der schmale Bau steil über zwei Geschosse an und bildet die Abgrenzung zum Ort. Die Eingangstür mit Christuskopf verweist auf den Ausbau in den 1830er Jahren. Weitere Umbauten der Folgezeit zeugen von der bis heute lebendig gebliebenen Wirtschaftseinheit dieses Herrschaftssitzes.
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| Denkmalnummer | D-3-75-190-42 Denkmalatlas ↗ |
|---|---|
| Lage | Bezirk Oberpfalz | Landkreis Regensburg | Markt Regenstauf |
| Adresse |
Karlstein Schloßparkstraße 5 |
| Datierung | 16.-19. Jh. |
| Funktion | Schlossökonomie |
| Denkmalart | Baudenkmal |
| Zugänglichkeit | Nicht öffentlich |