Das Schloss im Süden des Ortes Schönach, ein dreigeschossiger Walmdachbau mit Pilastergliederung, ist bereits seit dem 12. Jahrhundert als Standort eines Adelsansitzes nachgewiesen. Unter Hieronymus von Seyboltsdorff wurde es 1557/59 im Stil der Renaissance unter Einbezug älterer Mauern neu erbaut. Ein prunkvoller barocker Umbau mit Innenausstattung von dem Münchner Hofbaumeister Giovanni Antonio Viscardi erfolgte 1702/08 unter Johann Georg II. von Königsfeld. Besonders beeindruckend und einzigartig im Landkreis Regensburg ist der prachtvolle, über beide Obergeschosse reichende Festsaal mit raumgreifenden Stuckaturen von Niklas Perti und Fresken von Hans Georg Asam und Familie.
| Denkmalnummer | D-3-75-171-10 Denkmalatlas ↗ |
|---|---|
| Lage | Bezirk Oberpfalz | Landkreis Regensburg | Gemeinde Mötzing |
| Adresse |
Schönach St.-Vitus-Straße 10 |
| Datierung | 1702/08 |
| Funktion | Schloss |
| Denkmalart | Baudenkmal |
| Zugänglichkeit | Nicht öffentlich |
| Erbauer | Johann Georg II. von Königsfeld (Bauherr) / Giovanni Antonio Viscardi (Architekt) |