Das seit 1139 belegte Gut Schafhöfen liegt an der historischen Ochsenstraße zwischen Regensburg und Straubing. Die bedeutende Schwaige entwickelte sich 1452 aus der Zusammenlegung zweier Höfe. Unter den Grafen von Seinsheim wurde sie vermutlich im späten 18. Jahrhundert zu einer architektonisch bemerkenswerten, regelmäßigen Vierseithofanlage ausgebaut. Deren Erscheinung wird bis heute vor allem von den beiden zweigeschossigen Walmdach-Kopfbauten des Nord- und des Südflügels sowie von der in den Ostflügel integrierten ehem. Kapelle St. Jakobus, einem abgewalmtem Satteldachbau mit Dachreiter mit Welscher Haube und gesprengtem Wappengiebel, geprägt.
| Denkmalnummer | D-3-75-171-5 Denkmalatlas ↗ |
|---|---|
| Lage | Bezirk Oberpfalz | Landkreis Regensburg | Gemeinde Mötzing |
| Adresse |
Schafhöfen Schafhöfen 1 |
| Datierung | 18. Jh. |
| Funktion | Gutsarbeiterhaus, Stallstadel, Kapelle |
| Denkmalart | Baudenkmal |
| Zugänglichkeit | Nicht öffentlich |