Am nordöstlichen Steilhang des Regenstaufer Schlossberges liegt an unzugänglicher Stelle ein Brunnenschacht, der die Burg mit Wasser versorgen sollte. Mitglieder des Bergvereins wagten sich 1912 an die kostspielige Ausschachtung, um ihn freizulegen. In einer Tiefe von 80 Metern stieß man jedoch auf eine Granitplatte und einige mittelalterliche Steinwerkzeuge. Es waren wohl die Reste des vergeblichen Bemühens der Burgbewohner, diese Gesteinsschicht aufzubrechen. Für das Brunnen-Schutzhäuschen mit Pultdach im neugotischen Stil wurden Buckelquader der Burg verwendet. Diese Quader mit Randschlag waren ein typisches Baumaterial der Stauferzeit um das Jahr 1200. Sie sind heute das einzige Relikt der einst stolzen Festung auf dem Schlossberg. Kurios ist die Tatsache, dass dieser Burgbrunnen nie Wasser führte.
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| Denkmalnummer | D-3-75-190-73 Denkmalatlas ↗ |
|---|---|
| Lage | Bezirk Oberpfalz | Landkreis Regensburg | Markt Regenstauf |
| Adresse |
Regenstauf Schloßberg 1 |
| Datierung | 1912 (?) |
| Funktion | Brunnenhaus |
| Denkmalart | Baudenkmal |
| Zugänglichkeit | Nicht öffentlich |