Fellerbrunnen

Karlstein

Der aus einem gegenüberliegenden Felsenkeller gespeiste sogenannte Fellerbrunnen wurde um 1750 westlich des Karlsteiner Schlossparks an der Kurve der Schloßparkstraße, der früheren Durchgangsstraße des Ortes, errichtet. Der heute unterhalb des Straßenniveaus gelegene Wasserspender befand sich bis zum Bau der neuen hochgelegten Hauptverkehrsstraße zentral in der Dorfmitte. Die klassizistische Anlage setzt sich aus einem Granitsockel und einem aus Sandstein gefertigten pyramidenförmigem Überbau mit fein profiliertem Abschluss und krönendem Zapfen zusammen. Seine eigentümliche Form stellt ein Unikat im Landkreis Regensburg dar. Eine originale Schöpfkelle am Brunnen erinnert an die Zeiten, in denen man sich noch ohne Wasseranschluss im Haus behelfen musste. In Karlstein war das bis in die 1970er Jahre der Fall.


Hinweis: Bei dem vorstehenden Text handelt es sich um eine noch nicht lektorierte erste Arbeitsfassung. Für inhaltliche Ergänzungen und Richtigstellungen sind wir sehr dankbar (→ MITMACHEN).

Denkmalnummer D-3-75-190-69
Denkmalatlas ↗
Lage Bezirk Oberpfalz | Landkreis Regensburg | Markt Regenstauf
Adresse
Karlstein
Steppelwiese
Datierung Um 1750
Funktion Brunnen
Denkmalart Baudenkmal
Zugänglichkeit Öffentlich