Glossar

Als keltische Viereckschanze bezeichnet man die Reste einer rechteckigen Anlage mit umlaufendem Wall und Graben und breite Toranlagen. Bei der Ausgrabung einiger Viereckschanzen konnte festgestellt werden, dass es sich um Gutshöfe oder um das Zentrum einer ländlichen Siedlung handelte. Auch die Kultstätten der Kelten waren von einer viereckigen Einfriedung umgeben.

BITTEL Kurt, MÜLLER Dieter und SCHIEK Siegwalt, Die keltischen Viereckschanzen. Atlas archäologischer Geländedenkmäler in Baden-Württemberg 1. Stuttgart 1990.