18. Jh. Erbauung
20. Jh. Sanierung
Topografie
Das Hoftor steht zwischen den Anwesen Seidenbuschstraße 24, mit dem es baulich verbunden ist, und Seidenbuschstraße 26. Tatsächlich gehört es zu Nr. 26 und bildet die straßenseitige Zufahrt zum Anwesen.
Geschichte und Beschreibung
Der heutige Eindruck lässt vermuten, das Hoftor würde zu Seidenbuschstraße 24 gehören, mit dessen westlicher Hausecke es baulich verbunden ist. Dieses Haus war früher ein Nebengebäude des Bauernhofs alte Haus-Nr. 60 (heute Seidenbuschstraße 26), wie einige Formen an der Einfahrtsseite noch erkennen lassen. Genuin gehört die Einfahrt zu Nr. 26, baulich zu beiden Häusern.
Die Formen und der Eintrag in der Uraufnahme legen eine Entstehung im 18. Jahrhundert nahe. Das Grundgerüst bildet eine verdachte Torwand mit einer annähernd korbbogigen Durchfahrt, flankiert von zwei toskanischen Pilastern auf breiteren, sich verjüngenden Sockeln. Sie tragen doppelte Gebälke gleicher Ordnung und Aussehens wie unten mit zwei Stufen und einem Wulst, das obere mit dem Kranzgesims der Rückwand verkröpft. Die Pilaster und Gebälkstücke tragen an den Ecken eingerundete Rauputzspiegel, die zum Münchner Rauputz der Torwand passen. Die Rahmenflächen sind glatt verputzt.
Empfohlene Zitierweise:
Hoftor, publiziert am 14.02.2025, in: Monumenta – Denkmaldigital, URL: <https://www.monumenta.de/liste/detail/m/baudenkmaeler-46928-d-3-75-115-6> (Datum des Zugriffs)