Ehem. Ochsen- und Kuhstall

Niedertraubling

  • Zeittafel

    18./19. Jh. Ausbau des westlichen Ökonomiehofes

    Um 1800 Erbauung des südwestlichen Ochsen- und Kuhstalls

    1. Hälfte 19. Jh. Umbauten

  • Beschreibung

    Topografie

    Um einen in Nord-Süd-Richtung langgestreckten Innenhof dehnt sich auf der Westseite des Schlosses die Ökonomie des Guts aus. Diese wird nördlich von der Hofmarkstraße und westlich vom Trubiloweg eingefasst. Die Stadel und Ställe schließen den Hof auf drei Seiten. An der Nordseite markieren zwei Torpfeiler die Zufahrt.

     

    Geschichte und Beschreibung

    Den südlichen Teil des Westflügels bildet der Ochsen- und Kuhstall aus der Zeit um 1800 mit Umbauten aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Zwei Giebelwände fassen das steile Satteldach des zweigeschossigen Stallgebäudes ein, dessen Hofseite im Erdgeschoss Stallfenster und drei Eingänge besitzt. Darüber reihen sich fünf kleine runde Lüftungsöffnungen. Über den beiden großen Eingängen sind im Obergeschoss zwei offene, stichbogige Ladeöffnungen. In der linken Achse gibt es eine Ladegaube in der oberen Dachhälfte. Die von einem Stadelvorbau teilweise verdeckte westliche Außenseite ist durch eine Reihe gleichmäßig geordneter Erdgeschossfenster gegliedert. Der Stall trägt einen mächtigen, dreigeschossigen Dachstuhl, der einst der Lagerung von Stroh und Heu diente.

     

    Empfohlene Zitierweise:

    Ehem. Ochsen- und Kuhstall, Hofmarkstr. 1, Niedertraubling, publiziert am 02.04.2025, in: Monumenta – Denkmaldigital, URL: <https://www.monumenta.de/liste/detail/m/baudenkmaeler-187221-d-3-75-179-5> (Datum des Zugriffs)
     

  • Quellen
  • Literatur